Hohenlohekreis

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Information der Bürger

Die Abfallwirtschaft möchte die Bürger und alle Interessenten regelmäßig über den Bauverlauf informieren. Deshalb findet regelmäßig, ca. drei bis vier Mal im Jahr, ein "Baustellenstammtisch" statt. Bei diesen Veranstaltungen stehen Mitarbeiter der Abfallwirtschaft und beteiligte Experten für Fragen zur Verfügung.

4. Baustellenstammtisch am 25. September 2018

Der 4. Baustellenstammtisch fand im Rahmen einer Begehung auf dem Gelände der Deponie Stäffelesrain statt. Nachdem der Genhemigungsantrag bereits im Juli beim Regierungspräsidium eingereicht wurde, sollten nun alle Interessierten die Möglichkeit haben, die Deponie in ihrem "alten Kleid" zu besichtigen. Jetzt wo die Maßnahmen losgehen, will die Abfallwirtschaft vor Ort zeigen was alles passiert. Was es bereits zu sehen gab, sind die ersten artenschutzrechtlichen Maßnahmen für die streng geschützte Gelbbauchunke und die Zauneidechse. Für die Zauneidechse wurden Ersatzhabitate und fachgerechte Übergänge über die Deponiestraße geschaffen. Für die Gelbbauchunke wurde im westlichen Bereich außerhalb des Deponiekörpers ein Feuchtbereich als Ersatzlebensraum angelegt. Das Becken ist fertiggestellt, die Befüllung erfolgt im Frühjahr 2019 zur Laichzeit. Als Ansprechpartner standen das Ingenieurbüro Roth & Partner, die Arbeitsgruppe für Tierökologie und Planung und die zuständigen Mitarbeiter der Abfallwirtschaft Hohenlohekreis zur Verfügung.

Programmablauf

3. Baustellenstammtisch am 22. Februar 2018

Der dritte Baustellenstellenstammtisch fand am 22. Februar in der Aula der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft statt. Eines der Hauptthemen war die Verschmutzung im westlichen Anstrompegel B4. Die AWH hat im zweiten Baustellenstammtisch versprochen Ursachen zu benennen, die die Verschmutzung erklären könnten und Maßnahmen zu vorzustellen, die Abhilfe leisten könnten. Weitere Themen waren der Maßnahmenstand und der Bauablauf insgesamt. Außerdem wurde ein Konzept zum Wertstoffhof während der Umbauphase vorgestellt.

Programm

Einführung

Maßnahmenstand

Pegel B4

Bauablauf

Wertstoffhof während Bauphase

Protokoll mit Fragen

Fragen und Aufgaben an die Abfallwirtschaft

Woher stammt die Verschmutzung im westlichen Anstrompegel B4? Frage aus der Bürgerschaft im 2. BStSt wird aufgegriffen.

Beim 2. BStSt wurde der bereits bekannte erhöhte Verschmutzungsgrad am westlichen Anstrompegel B4 erneut durch Prof. Goldscheider benannt. Die AWH hat versprochen, beim 3. BStSt Ursachen zu benennen, die die Verschmutzung erklären könnten und Maßnahmen vorzustellen, die hier Abhilfe leisten könnten. Herr Roth kann auf Grundlage des Gutachtens des AGW (Angewandte Geowissenschaften, KIT) die Gefahr von unterirdischer Dolinenbildung ausschließen. Diese Aussage deckt sich mit früheren Gutachten. Die Beeinträchtigung des Pegels B4 durch die Deponie ist zwar möglich, nicht jedoch über das Grundwasser, das in die entgegen gesetzte Richtung fließt. Theoretisch wäre eine Schichtensickerung ausgehend vom Deponiekörper denkbar. Da es sich aber unter anderem um eine FCKW Belastung handelt, ist die Beeinflussung des Pegels durch eine Altablagerung außerhalb des Deponiekörpers nicht unwahrscheinlich. Es wurden bereits Erkundungen des Geländes um die Deponie unternommen. Eine verfüllte Klinge am südlichen Deponiefuß konnte ausfindig gemacht werden. Diese kann aber aufgrund der Grundwasserrichtung keinen Einfluss auf die Werte des Pegels B4 haben. Zwei weitere mögliche Klingen im westlichen Bereich wurden begangen. Ein Hinweis auf mögliche Altablagerungen sind hier die auffälligen Wuchsrichtungen der Bäume. Maßnahmen: Um auszuschließen, dass die Verunreinigung von der verfüllten Deponie stammt, sollen im Rahmen des Ausbaus des HVA II Erkundungsschlitze gegraben werden um Messungen vorzunehmen. Weiterhin wäre das Setzen eines weiteren Pegels eine Möglichkeit, um die Werte dauerhaft zu überprüfen. Die geeigneten Maßnahmen sollen in enger Abstimmung mit Prof. Dr. Goldscheider bestimmt werden. Herr Roth betont an dieser Stelle die Wichtigkeit der Abdeckung des HVA I um somit die Sickerwasserneubildung durch Niederschlag zu minimieren.

Frage: Wäre es nicht sinnvoll mehr als einen Brunnen zur Überprüfung der Werte zu setzen?

Antwort Damm: Die Setzung der Brunnen erfolgt in enger Abstimmung mit Prof. Dr. Goldscheider. Wenn Herr Goldscheider mehrere Brunnen als sinnvoll erachtet, wird diese Möglichkeit selbstverständlich in Betracht gezogen und erörtert.

Frage: Nach welchen Kriterien bestimmen Sie den Pegelstandort?

Antwort Herr Roth: Die fachliche Empfehlung gibt Prof. Dr. Goldscheider.

Frage: Was passiert wenn bei den Erkundungen etwas gefunden wird?

Antwort Herr Roth: Es wird zuerst überprüft ob es sich nach gesetzlicher Auslegung um eine Altlast handelt. Dann wird überprüft, ob von dieser Altlast eine Umweltgefährdung ausgeht. Wenn dies der Fall ist, werden von der zuständigen Behörde entsprechende Maßnahmen getroffen.

Frage: Wird die Öffentlichkeit informiert wenn Altablagerungen gefunden werden?

Antwort Damm: Die AWH wird die Erkundungen veröffentlichen.

2. Baustellenstammtisch am 24.10.17

Der zweite Baustellenstammtisch fand am 24. Oktober 2017 im Dorfgemeinschaftshaus in Beltersrot statt. Im Vordergrund stand die Vorstellung der Hydrogeologischen Standortbewertung durch Herrn Prof. Dr. Goldscheider (KIT). Mit der Hydrogeologischen Standortbewertung wurde ein Wunsch aus der Bürgerschaft beim Bürgerdialog aufgegriffen, die Standortsicherheit der Deponie nochmals zu überprüfen. Ebefalls standen Experten in Sachen Natur- und Artenschutz für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltungsablauf

Vorstellung Abfallwirtschaft

Vorstellung Ingenieurbüro Roth und Partner

Maßnahmenbedarf Artenschutz

Vorstellung Gasbrunnen

Hydrogeologische Standortbewerrtung

 

Fragen und Aufgaben an die Abfallwirtschaft:

 Frage nach möglichen Maßnahmen wg. Bewertung des Pegels B4?

Aktuell überprüft die Abfallwirtschaft die möglichen Ursachen der Pegelergebnisse außerhalb des Deponiekörpers. Die Ergebnisse werden beim nächsten Bürgerdialog vorgestellt (Voraussichtlich Februar 2018)

1. Baustellenstammtisch am 04. Mai 2017

Beim ersten Baustellenstammtisch in Westernach wurde dem Bürger ein Gesamtüberblick über den Zeitplan der anstehenden Maßnahmen gegeben und die Ergebnisse des Bürgerdialogs vorgestellt. Das begleitende Ingenieurbüro Roth & Partner verschaffte einen tieferen Einblick und stand für Fragen zur Verfügung.

Ablauf der Veranstaltung

Präsentation der Abfallwirtschaft

Präsentation Ingenieurbüro Roth & Partner

 

 

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Leerungsabfrage meiner Behälter

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(siehe Gebührenbescheid)