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Abfallwirtschaft sagt Langfingern den Kampf an

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Bretzfeld-Schwabbach: Aufgebrochene Tore und Container, gestohlene Wertstoffe: Diese Nachricht erreichte Joachim Bahr, Bereichsleiter Entsorgungseinrichtungen, und Margit Gaufer, Teamleitung Recyclinghöfe, bis zuletzt immer und immer wieder vom Schwerpunkthof Bretzfeld-Schwabbach.

 

 

Insbesondere auf Elektroaltgeräte hatten es die Langfinger abgesehen. Denn sie enthalten wertvolle Metalle bis hin zu Gold – und die assen sich in Zeiten knapper Rohstoffe leicht zu Geld machen.„Bürgerinnen und Bürger bringen ihre Elektroaltgeräte zu uns auf die Recyclinghöfe, weil sie wissen, dass wir die Geräte im Hohenlohekreis umweltgerecht im zertifizierten Entsorgungsbetrieb der Krautheimer Werkstätten zerlegen und wo möglich recyceln lassen“, erklärt Joachim Bahr. „Umso mehr macht es mich wütend, wenn Unbefugte diese Wertstoffe entwenden. Denn wer zu dieser Straftat bereit ist, macht sich über die umweltgerechte Entsorgung der ebenfalls enthaltenen Gefahrstoffe sicherlich keine Gedanken.“ Margit Gaufer ergänzt: „Der Diebstahl hat auch Auswirkung auf den Entsorgungsfachbetrieb, dem durch die fehlenden Elektrogeräte Einnahmen entgehen.“

Recycling- und Schwerpunkthöfe wie der in Bretzfeld-Schwabbach liegen zumeist am Ortsrand oder in Industriegebieten, um Anwohner nicht durch die zahlreichen anfahrenden PKW und die bei der Entsorgung schwerer Güter und Abholung und Anlieferung von Containern entstehende Lautstärke zu stören. Doch abgelegene Orte wie diese machen es Langfingern einfach, in die verschlossenen Recyclinghöfe einzubrechen, ohne von Passanten gestört zu werden.

„Doch damit ist jetzt Schluss!“, freut sich Margit Gaufer. Denn die Abfallwirtschaft Hohenlohekreis lässt den Schwerpunkthof Bretzfeld-Schwabbach seit einigen Wochen per Live-Video überwachen. So kann bei Einbrüchen direkt die Polizei informiert werden. Und auch wenn die Diebe schnell das Weite suchen, können Personen und Fahrzeuge genau beschrieben und der Polizei als Fahndungshilfe zur Verfügung gestellt werden. „Das ist aber praktisch nicht mehr notwendig“, berichtet Joachim Bahr. „Wir nutzen das System bereits länger auf dem Wertstoffhof Stäffelesrain mit großem Erfolg. Die Video-Türme leuchten nachts grün und sind so schon von weitem zu erkennen. Das schreckt ab und reduziert die Einbruchsversuche praktisch direkt auf null.“

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