Hohenlohekreis

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AWH-Servicekarte und Marken

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Ab 1. Februar 2018 wird die Annahme von Sperrmüll, Altholz und Bauschutt mit der AWH-Servicekarte und den jeweiligen Marken geregelt. Die AWH-Servicekarte wird Ihnen mit dem Gebührenbescheid Ende Januar 2018 zugesandt.

Den Service einer kostenloser Anlieferung von kostenintensiven Abfallarten wie Bauschutt, Altholz (A1-A3) und Sperrmüll in haushaltsüblichen Abfallmengen ist weiterhin möglich. Eine Mengenbegrenzung gab es bei Bauschutt und Sperrmüll bisher auch schon.

Mit der neuen AWH-Servicekarte und den dazugehörigen Abfallmarken bekommt jeder Gebührenzahler ein festes Kontingent an haushaltsüblichen Freimengen für Bauschutt, Altholz (A1-A3) und Sperrmüll zugewiesen.

Sperrmüllmarken + Karten

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Die Abholung von Sperrmüll kann auch weiterhin mit den Sperrmüllkarten im Abfallkalender bequem angemeldet werden. Um die Sperrmüllkarte allerdings nutzen zu können muss eine gültige Sperrmüllmarke aufgeklebt werden.

Für die Abholung wird ab 2018 wird eine Transportkostenpauschale von 9,50 € je Anfahrt erhoben, die im Folgejahr mit dem Gebührenbescheid abgerechnet wird.

Die Anlieferung von Sperrmüll ist auch weiterhin auf dem Wertstoffhof Stäffelsrain und bei der AIH in Neuenstein möglich. Allerdings kann die Anlieferung nur bei Vorlage der AWH-Servicekarte erfolgen.

Die entsprechenden Abfallmarken mit den Freimengen werden dabei einbehalten. Mehrmengen von Sperrmüll werden nur auf dem Wertstoffhof Stäffelesrain gegen Gebühr angenommen.

Ihre Sperrmüllkarten finden Sie in Ihrem Abfallkalender auf den Seiten 5/6.

Eine Weitergabe der Marken ist nicht möglich.

Eine Auflistung was zu Sperrmüll zählt finden Sie in unserer Sortierhilfe oder dem Abfall-ABC

Altholzmarken

Ab 01. Februar 2018 ist die Anlieferung von Altholz (A1-A3) nur noch auf den Schwerpunkthöfen und dem Wertstoffhof Stäffelsrain unter Vorlage der AWH-Servicekarte und der dazugehörigen Marke möglich. Die entsprechenden Abfallmarken mit den Freimengen werden dabei einbehalten.

Mehrmengen von Altholz (A1-A3) werden nur auf dem Wertstoffhof Stäffelesrain gegen Gebühr angenommen.

Altholz sind Holzprodukte und Gebrauchthölzer, die zu Abfall geworden sind. Holz kann aufgrund seiner vielfältigen Einsatzbreiche unterschiedlich belastet sein. Aus diesem Grund wird es nach Herkunftsbereich in 4 Klassen eingeteilt.

Holz aus dem Wohnbereich (A1-A3)

Es handelt sich hierbei um unbehandelte oder geringfügige behandelte Holzwerkstoffe mit Beschichtung und Anstrichen z.b zerlegte Altmöbel, Innentüren, beschichtete Pressspan - oder Holzfaserplatten (OSB-Platten), Paletten.

Altholz (A1-A3) wird auf den Schwerpunkthöfen und dem Wertstoffhof Stäffelesrain angenommen.

Holz aus dem Bau- und Außenbereich (A4)

Dieses Holz wird im Bau und Außenbereich eingesetzt und ist deshalb mit witterungsbeständigen Farben und Lacken. Aufgrund dessen zählt es zu den gefährlichen Abfällen und muss einer aufwendigeren Entsorgung zugeführt werden. Beispiele hierfür sind: imprägnierte Hölzer, Bau- und Konstruktionshölzer (Fensterrahmen und Außentüren, Masten, Palisaden, Jägerzäune, Eisenbahnschwellen).

Altholz (A4) wird wie bisher nur auf dem Wertstoffhof Stäffelesrain angenommen.

Bauschuttmarken

ab 01. Februar 2018 ist die Anlieferung von Bauschutt nur noch auf den Schwerpunkthöfen und dem Wertstoffhof Stäffelsrain unter Vorlage der AWH-Servicekarte und der dazugehörigen Marke möglich. Die entsprechenden Abfallmarken mit den Freimengen werden dabei einbehalten.

Mehrmengen von Bauschutt werden nur auf dem Wertstoffhof Stäffelesrain gegen Gebühr angenommen.

Zu Bauschutt gehören

Mauerwerk (auch mit Putz- und Gipsresten), Beton, Mörtel, Steine, Ziegel, Kies und Fließen, ausgehärtete Reste von Zement, Gips, Estrich (ohne Verpackung), zerkleinerte Sanitärkeramik und Keramikteile aller Art wie Tontöpfe, Teller oder Tassen.

Nicht zu Bauschutt gehören

Tapeten, Gipskarton, Baukehricht, Abbruchmaterial mit Stroh, Spreu, Torf, Holzteile oder Sägemehl, Dachpappe, Material aus Brandschäden, asbesthaltige Produkte (z.b Eternit, Platten, Blumentröge, Wandverkleidungen), Fenster-/Isolierglas.

Behältergemeinschaften

Hintergründe der Servicekarte

Die Entsorgungskosten, vor allem für Bauschutt, Altholz und Sperrmüll, sind eklatant gestiegen. Das liegt zum einen daran, dass die Entsorgungsbetriebe höhere Preis verlangen. So sind seit letztem Jahr beispielsweise die Kosten für die Entsorgung von Bauschutt um 72 Prozent gestiegen.

Zum anderen ist die Summe der kostenlos angenommen Mengen von Bauschutt, Altholz und Sperrmüll auf den Recyclinghöfen sowie dem zentralen Wertstoffhof in Beltersrot in den vergangenen Jahren so stark gestiegen ist, dass nun dringend gegengesteuert werden muss.

Das haushaltsübliche und über die Pflichtgebühr abgedeckte Limit wurde mehr und mehr überschritten.

Deshalb muss das bestehende System den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden um Gebührengerechtigkeit herzustellen und dafür zu sorgen das in Zukunft keine weitere Altlasten auf den Gebührenzahler umgelegt werden müssen.

 

 

Weitere Informationen

Leerungsabfrage meiner Behälter

Hier können Sie online die Anzahl Ihrer bereits getätigten Leerungen abfragen. Sie benötigen hierfür Ihre Kundenummer und Ihre Behälternummer.

(siehe Gebührenbescheid)